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[DE] Mein Problem

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Hi Leute 

Ich spiele schon seit mehreren Jahren mittlerweile es War nie schlimm weil ich noch gut in der Schule gewesen bin.

Jetzt stehe ich vor dem Abitur und merke dass ich mit den Jahren eine Sucht entwickelt habe.

Meist haben meine Eltern nichts gemerkt sodass sich meine Sucht weiterentwickeln konnte.Kritisch wurde es bei dem Vorabi zur und als ich mal für eine Arbeit gar nicht gelernt und noch die Nacht zur Arbeit hin durchgezockt habe..

Meine Eltern haben gesagt dass ich aufhören soll..Ich habe etliche Male die spiele von meinem Handy gelöscht und man hat mir etliche Male das Handy weggenommen.

Zur Zeit habe  Clicker heroes diesen Zeitfresser gelöscht und verspüre den Drang wieder zu spielen.

Ich habe seitdem Anfang der Oberstufe  nur noch nach diesen Alles oder Nichts Prinzip gearbeitet und mich immer vor den unangenehmen Sachen durch zocken ausgeglichen.

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Gut dass du aufhören willst. War bei mir auch so, entweder ein Maximum an Zocken oder ein Maximum an Lernen. Ich studiere derzeit und ärgere mich, dass ich in der Oberstufe nicht mehr gelernt habe. Sinnlose Zeitfresser wie du sagst, bringt rein gar nix. Sport und mehr Zeit mit dem Freundeskreis verbringen sind definitv sinnvoller. Häng dich rein und streb die 90 Tage ohne Zocken an, ein gutes Abi bringt dich hundert mal weiter im Leben als irgendein Highscore.

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Ja @Granitwelle da hast du recht

Dankeschön vielmals!

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Tag 0.5

Ich  habe absolut kein Bock auf diese Quittung games Nummer!

Das bringt mir doch sowieso nichts Einen halben Tag bin ich schon von den Spielen weg und Ich fühle mich so ultra beschissen und gelangweilt wenn ich Schule machen muss mache ich es nur mit Widerwillen  ich bin einfach total geladen und müde.

Ich habe es mit Meditation probiert nur habe ich keine Mindfulness oder so was.

Ich bin einfach nur sauer dass mein Körper sich so gegen mein Vorhaben wehrt...

Ich will mit dem Spielen aufhören aber ich fühle mich so als ob ich nur noch länger spielen muss damit Ich was zu tun habe.

Ich werde den Text so gut wie möglich nun in englischer Sprache verfassen.

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Posted (edited)

Ich  habe absolut kein Bock auf diese Quittung games Nummer!

Wenn du nur aufhören möchtest weil man das von dir erwartet, verhungerst du auf halber Strecke.

Um eine Sucht anzukämpfen musst du voll und ganz dahinter stehen, schreibe dir eine Liste von Eigenschaften die du dir wegen des Zockens im Laufe der Zeit angeeignet hast, die dich an dir selbst stören (zB "Ich unternehme nie was", "Ich mach kein Sport", "Ich kann nicht gut mit Leuten umgehen", etc.). Wenn nur deine Eltern möchten dass du aufhörst, oder du denkst dass man aufhören muss um Abitur zu schaffen klappt das nicht.

Auch hilft es zu erkennen, dass deine Sucht eine Gewohnheit ist. Heutzutage werden Süchte gerne als "Krankheiten" betrachtet, diese Ansichtsweise zerstört jeglichen Ansatz dagegen anzukämpfen, da kranke Menschen schließlich keine Verantwortung über ihre Krankheiten tragen. Folglich ist es von Vorteil die Sucht als Gewohnheit zu betrachten und Verantwortung zu übernehmen. Sich selbst über sein eigenes Handeln Verantwortung zuweisen halte ich für einen sehr wichtigen Schritt. Nur wenn du Schuld bist wenn du zockst, wenn du dich selbst enttäuschen kannst, kannst du auch stolz sein es nicht zu tun. Du musst also etwas auf den Tisch legen, um gewinnen zu können.

Meditation ist OK, aber ziemlich öde (für Einsteiger). Überbrück die ersten paar Tage mit Videos oder so (irgendwas, das dir zumindest ein wenig Spaß macht!) um dich abzulenken und mach dir nebenbei Gedanken was du machen möchtest – such dir ein paar Hobbies. Aufhören an sich ist sehr einfach, es ist viel mehr "was stelle ich jetzt mit meiner Zeit an?". Manche denken "Ich meditier jetzt, und mach Kung Fu und werd nen total tougher Motherfucker und reiß Chicks auf" – das tust du vielleicht in 5 Jahren, belaste dich nicht mit einer solchen Erwartungshaltung und des Weiteren wäre das ziemlich abseits von "Selbstfindung". Meditation hilft natürlich – erwiesenermaßen – in vielen Bereichen, aber es gibt noch viele Alternativen den Geist zu beruhigen. Zwing dich nicht irgendwas zu tun, was dir nicht passt, nur weil es die Gesellschaft irgendwie mal empfohlen oder vorgeschrieben hat.

Selbstfindung wird auch ein großes Thema, wenn man aufhört, da man sich als Mensch während dem Zocken nicht so richtig als Persönlichkeit im Leben etabliert. Wer bin ich? Woran glaube ich? Was macht mir Spaß? Wen finde ich scheiße? usw. all diese fragen müssen beantwortet werden, weil die Dopaminmaschine Smartphone, PC oder Laptop dir keinen Sinn mehr zuweist. Du musst dir einen neuen Suchen, und das ist sehr wichtig. Schreiben hilft dabei, aber auch viele andere Dinge (Kunst, Theater, Paintball spielen – alles eigentlich, ausser Videogucken und Surfen).

Tipp: Wenn du denkst dass du, wenn du aufhörst zu spielen, automatisch mehr lernst dann lass mich darauf hinweisen dass das eine andere Baustelle ist. Klar, man teilt seine Zeit besser ein und so, aber man fängt nicht an all seine "Zockzeit" vor Büchern zu hocken und zu pauken. Diese Fehlvorstellung haben einige und das ist ein Genickbruch, weil dadurch dem Aufhören automatisch ein "bestrafender Charakter" zugeteilt wird. Stattdessen solltest du ganz locker zu dir sein und nichts von dir erwarten (zumindest die ersten Wochen) und dir Gedanken darüber machen wie viel schöner du dein Leben gestalten kannst. Negative Vorstellungen motivieren nicht dazu sein Verhalten zu ändern.

Gelegentlich wirst du den Trieb haben zocken zu müssen, hier ist es wichtig innezuhalten und die Situation zu analysieren. Der Trieb ist eine Reaktion auf irgendwas. Frage dich "Bin ich sauer?", "Bin ich gestresst?", "Bin ich traurig?" etc, bzw erörtere dein "Innenleben". Wenn du es schaffst den Trieb als eine angewöhnte Reaktion mit gewissen Problemen/Emotionen umzugehen zu identifizieren, dann kannst du einen Krieg anfangen den du sehr leicht gewinnen kannst. "Ab jetzt gehe ich immer Joggen, wenn ich gestresst bin", "Wenn ich traurig bin schreibe ich Tagebuch oder gucke einen Film", "Wenn ich sauer bin höre ich laut Musik", etc. Du musst jeden Trieb so identifizieren und eine alternative finden mit deinen Emotionen umzugehen. Bei vielen scheitert es die Emotionen zu identifizieren, deswegen ist es wichtig innezuhalten und kurz auf sein Herz zu hören und der Emotion den richtigen Namen zu geben. Manche lernen das nicht bis an ihr Lebensende... ich empfehle dir das Buch "Paulo Coelho - Der Alchimist" – es ist ein sehr schwieriger Prozess sich diese Fähigkeit anzueignen und einer der Hauptgründe warum Teenager nervig sind und Twens oft mit Ablehnung konfrontiert werden. Sie haben nicht gelernt sich selbst zu verstehen.

Ach ja, und mach Sport. Dein Kopf kann nur so gesund sein wie dein Körper.

Ich habe bestimmt noch einiges vergessen, aber das hier ist schon Zuviel. Allerdings solltest du, wenn du dich an meinen Battleplan hälst, die ersten Monate ausfüllen können.

Viel Erfolg, freut mich dass du den Mut hattest als erster ein deutsches Tagebuch anzufangen. Ich hoffe du hälst es durch und ich wünsche dir alles Gute! Ich schau bestimmt wieder vorbei.

Edited by destoroyah
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Es gibt Wörter auf deutsch die besser als auf englisch diese Spielsucht beschreiben:  Zeitfresser.  Wilkommen in die non-Enlgish Journals, dirkj3.

Musik kann eine Art Meditation sein (spielen, nicht nur zuhören).  Als instrument, etwas einfach und nicht kostbar (ich habe gern Blockflöte, besonders tenor und alto).

Es gibt auch Meditationen für Anfänger, zB mit Video
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.onemomentmeditation.omm1&hl=de

Am leichtesten für Anfänger finde ich die geführte Meditationen, zB
http://www.yourepeat.com/watch/?v=UqEqIWB2wnc
die man runterladen kann, um mit Ohrhörer anzuhören.

Schiesslich gibt es auch Musik mit “binaural” beats, von Alpha bis Delta Wave.
Eine Erklung findst du hierhttp://www.binaural-beats.eu/

 

Es gibt immer Siten die kostenlose Downloads anbieten.
Ich habe nur einige Minuten am Internet besucht.

Die binaural Beats finde ich, haben eine gute Wirkung, auch wenn man sehr stressgeplagt ist.

 

 

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Danke Leute für die Posts

Insbesondere dir KDY du hast Recht einigeSachen in englisch kann msn nur auf englisch verstehen.!!

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Ich habe bis vor ein paar Monaten noch Gitarre gespielt und Altflöte davor.

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Das Problem ist dass ich manchmal Spiele aber anderen Tagen mache ihr Push ups oder lerne ein bisschen italienisch.

Aber dann wenn ich mich belohnen möchte dann spiele ich.

Das Ding ist ich spiele alle 2 Tage  durch die Nacht und bin dann so müde sodass ich dann nichts mehr anderes machen kann.

 

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Das Problem ist dass ich manchmal Spiele aber anderen Tagen mache ihr Push ups oder lerne ein bisschen italienisch.

Aber dann wenn ich mich belohnen möchte dann spiele ich.

Das Ding ist ich spiele alle 2 Tage  durch die Nacht und bin dann so müde sodass ich dann nichts mehr anderes machen kann.

Versuche nicht das du Push ups, italienisch lernen, gitarre spielen etc als pflichten ansiehst und spielen als belohnung. Schau das du etwas findest, was dir spaß macht und benutzte das als belohnung.

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Dankeschön!

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Ich  habe absolut kein Bock auf diese Quittung games Nummer!

Wenn du nur aufhören möchtest weil man das von dir erwartet, verhungerst du auf halber Strecke.

Um eine Sucht anzukämpfen musst du voll und ganz dahinter stehen, schreibe dir eine Liste von Eigenschaften die du dir wegen des Zockens im Laufe der Zeit angeeignet hast, die dich an dir selbst stören (zB "Ich unternehme nie was", "Ich mach kein Sport", "Ich kann nicht gut mit Leuten umgehen", etc.). Wenn nur deine Eltern möchten dass du aufhörst, oder du denkst dass man aufhören muss um Abitur zu schaffen klappt das nicht.

Auch hilft es zu erkennen, dass deine Sucht eine Gewohnheit ist. Heutzutage werden Süchte gerne als "Krankheiten" betrachtet, diese Ansichtsweise zerstört jeglichen Ansatz dagegen anzukämpfen, da kranke Menschen schließlich keine Verantwortung über ihre Krankheiten tragen. Folglich ist es von Vorteil die Sucht als Gewohnheit zu betrachten und Verantwortung zu übernehmen. Sich selbst über sein eigenes Handeln Verantwortung zuweisen halte ich für einen sehr wichtigen Schritt. Nur wenn du Schuld bist wenn du zockst, wenn du dich selbst enttäuschen kannst, kannst du auch stolz sein es nicht zu tun. Du musst also etwas auf den Tisch legen, um gewinnen zu können.

Meditation ist OK, aber ziemlich öde (für Einsteiger). Überbrück die ersten paar Tage mit Videos oder so (irgendwas, das dir zumindest ein wenig Spaß macht!) um dich abzulenken und mach dir nebenbei Gedanken was du machen möchtest – such dir ein paar Hobbies. Aufhören an sich ist sehr einfach, es ist viel mehr "was stelle ich jetzt mit meiner Zeit an?". Manche denken "Ich meditier jetzt, und mach Kung Fu und werd nen total tougher Motherfucker und reiß Chicks auf" – das tust du vielleicht in 5 Jahren, belaste dich nicht mit einer solchen Erwartungshaltung und des Weiteren wäre das ziemlich abseits von "Selbstfindung". Meditation hilft natürlich – erwiesenermaßen – in vielen Bereichen, aber es gibt noch viele Alternativen den Geist zu beruhigen. Zwing dich nicht irgendwas zu tun, was dir nicht passt, nur weil es die Gesellschaft irgendwie mal empfohlen oder vorgeschrieben hat.

Selbstfindung wird auch ein großes Thema, wenn man aufhört, da man sich als Mensch während dem Zocken nicht so richtig als Persönlichkeit im Leben etabliert. Wer bin ich? Woran glaube ich? Was macht mir Spaß? Wen finde ich scheiße? usw. all diese fragen müssen beantwortet werden, weil die Dopaminmaschine Smartphone, PC oder Laptop dir keinen Sinn mehr zuweist. Du musst dir einen neuen Suchen, und das ist sehr wichtig. Schreiben hilft dabei, aber auch viele andere Dinge (Kunst, Theater, Paintball spielen – alles eigentlich, ausser Videogucken und Surfen).

Tipp: Wenn du denkst dass du, wenn du aufhörst zu spielen, automatisch mehr lernst dann lass mich darauf hinweisen dass das eine andere Baustelle ist. Klar, man teilt seine Zeit besser ein und so, aber man fängt nicht an all seine "Zockzeit" vor Büchern zu hocken und zu pauken. Diese Fehlvorstellung haben einige und das ist ein Genickbruch, weil dadurch dem Aufhören automatisch ein "bestrafender Charakter" zugeteilt wird. Stattdessen solltest du ganz locker zu dir sein und nichts von dir erwarten (zumindest die ersten Wochen) und dir Gedanken darüber machen wie viel schöner du dein Leben gestalten kannst. Negative Vorstellungen motivieren nicht dazu sein Verhalten zu ändern.

Gelegentlich wirst du den Trieb haben zocken zu müssen, hier ist es wichtig innezuhalten und die Situation zu analysieren. Der Trieb ist eine Reaktion auf irgendwas. Frage dich "Bin ich sauer?", "Bin ich gestresst?", "Bin ich traurig?" etc, bzw erörtere dein "Innenleben". Wenn du es schaffst den Trieb als eine angewöhnte Reaktion mit gewissen Problemen/Emotionen umzugehen zu identifizieren, dann kannst du einen Krieg anfangen den du sehr leicht gewinnen kannst. "Ab jetzt gehe ich immer Joggen, wenn ich gestresst bin", "Wenn ich traurig bin schreibe ich Tagebuch oder gucke einen Film", "Wenn ich sauer bin höre ich laut Musik", etc. Du musst jeden Trieb so identifizieren und eine alternative finden mit deinen Emotionen umzugehen. Bei vielen scheitert es die Emotionen zu identifizieren, deswegen ist es wichtig innezuhalten und kurz auf sein Herz zu hören und der Emotion den richtigen Namen zu geben. Manche lernen das nicht bis an ihr Lebensende... ich empfehle dir das Buch "Paulo Coelho - Der Alchimist" – es ist ein sehr schwieriger Prozess sich diese Fähigkeit anzueignen und einer der Hauptgründe warum Teenager nervig sind und Twens oft mit Ablehnung konfrontiert werden. Sie haben nicht gelernt sich selbst zu verstehen.

Ach ja, und mach Sport. Dein Kopf kann nur so gesund sein wie dein Körper.

Ich habe bestimmt noch einiges vergessen, aber das hier ist schon Zuviel. Allerdings solltest du, wenn du dich an meinen Battleplan hälst, die ersten Monate ausfüllen können.

Viel Erfolg, freut mich dass du den Mut hattest als erster ein deutsches Tagebuch anzufangen. Ich hoffe du hälst es durch und ich wünsche dir alles Gute! Ich schau bestimmt wieder vorbei.

Was meinen Sie mit bestrafenden Charakter?

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Eigenschaft.

Das Aufhören sollte keine Bestrafung sein – bzw. nicht die Eigenschaften einer Bestrafung haben.

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